Ihr breites Wissen setzte sie zur Stärkung der zweisprachigen ländlichen Region und der Vernetzung von
slowenischen Bauern und Bäuerinnen diesseits und jenseits der Grenze ein. In der Zeit ihrer Geschäftsführung haben sich lebendige
Kontakte zu verschiedenen ländlichen und bäuerlichen Vereinen herausgebildet. Eine Herzensangelegenheit war ihr die Stärkung des
Selbstbewusstseins an den Bauernhöfen und die Förderung der Bauern und Bäuerinnen bei der Inanspruchnahme von verschiedenen ökonomischen
Möglichkeiten, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Slowenien bietet.

Der Vereinsvorstand und ihre MitarbeiterInnen bedankten sich für ihre Leistungen und wünschten ihr angenehme Zeiten
im neuen Lebensabschnitt.

Durch den Ruhestand von Vida Obid trat Katharina Pegrin
aus Schaida aus der Gemeinde Zell in das Team der Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft KIS
ein.

Katharina absolvierte die Höhere Schule für wirtschaftliche Berufe in St. Peter und ist seit Juli 2010 für die
Projektkoordination und KIS-BürofĚhrung zuständig. Über den neuen Arbeitsplatz meint Katharina Pegrin: "Die Gründe, warum
ich mich für die Arbeit bei der Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft KIS entschieden habe, sind folgende: die Landwirtschaft spielte in meinem
Leben schon immer eine besondere Rolle und ich bin der Meinung, dass es notwendig ist, die Bauern und Bäuerinnen gerade hier im zweisprachigen
Gebiet besonders zu fördern. Für mich ist es am schönsten, wenn ich sehe, wie sie ihre Arbeit mit Freude verrichten.
Vor allem aber freut es mich, wenn sich die jüngere Generation entschließt die Höfe weiterzuführen. Es freut mich auch,
dass ich mit dieser Arbeit auch die slowenische Minderheit in Kärnten unterstützen kann." Katharina ist eine glückliche Mutter des
zwei Jahre alten Andreas. Gemeinsam mit ihrem Freund Toni und seinen Eltern bewirtschaftet sie den Bergbauernhof in Zell Winkel.
