Minister Žekš zu Besuch bei der Bäuerlichen
Bildungsgemeinschaft (KIS)
Am
Mittwoch, den 20. Jänner 2010, besuchten die Bäuerliche Bildungsgemeinschaft
KIS an ihrem Sitz im Bildungshaus Tainach der slowenische Minister für
die Slowenen in den Nachbarstaaten und der Welt Boštjan Žekš
und der slowenische Staatssekretär Boris Jesih. Die Vertreter der
Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft KIS, der Gemeinschaft der Südkärntner
Bauern SJK sowie des Maschinenringes Jauntal stellten die slowenischsprachigen
Organisationsstrukturen in der Landwirtschaft in Süddkärnten vor
und betonten die Bedeutung des Bildungsprogrammes in slowenischer Sprache
in der Region.
Die Bäuerliche Bildungsgemeinschaft KIS informierte
den Minister Žekš über ihre Tätigkeit, die auf drei
wesentlichen Säulen ruht: Fachbildungsprogramm in slowenischer Sprache
für Bauern und Bäuerinnen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit
mit landwirtschaftlichen Einrichtungen in Slowenien und die Vermittlung
des Fachwissens in und aus Slowenien sowie die wissenschaftliche Forschung
über die Lage der slowenischsprachigen Landwirte in Südkärnten.
Besonders hervorgehoben wurde die erfolgreiche Aktion der Vermittlung
der landwirtschaftlichen Wochenzeitung "Kmečki glas", die die Mitglieder
der Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft KIS kostenlos beziehen. Die
Anzahl der Bezieher steigt ständig und somit auch die Zahl derer,
die die landwirtschaftlichen Fachkenntnisse in slowenischer Sprache
vertiefen.
Der Vorsitzende der Bäuerlichen Bildungsgemeinschaft
KIS Miha Zablatnik hob hervor, dass die Aufgaben und die Serviceleistungen,
die die Bildungsgemeinschaft ihren Mitgliedern und den Bauern und Bäuerinnen
anbietet ständig komplexer werden und dass sich für die Bildung
und Beratung in slowenischer Sprache von Jahr zu Jahr mehr Menschen
interessieren. Bei der Unterredung mit dem Minister Žekš haben
die Bauernvertreter auch die Finanzierungsfragen der KIS-Bildungsarbeit
erörtert. Dazu gehört auch die Sicherung einer ständigen
Arbeitskraft. Nur so kann in Zukunft die fachliche Bildungsarbeit der
KIS mit dem Schwerpunkt auf der Regionalentwicklung Südkärntens
fortgeführt werden.
Fotos: Mirko Štukelj
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